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Aber der Baͤcker, noch mehr beſtaͤrkt in ſeiner Meinung, fuhr alſo fort:
„Du koͤmmſt vom Lande herein, glaube mir, dein Schaͤferhandwerk hat dich nicht genug gewitzt, mich zu betruͤgen, noch mich abzuſchrecken. Gott iſt ſo gnaͤ⸗ dig gegen dich geweſen und hat dich einen Schatz fin⸗ den laßen: verſtehſt du dich nicht dazu, ihn mit mir zu theilen, ſo werde ich dich bei dem Koͤnig angeben, er wird dich verhaften laßen, deine Reichthuͤmer wer⸗ den dir genommen, und es koſtet dich vielleicht das Leben, weil du den Fund nicht angezeigt haſt.“
Dſchemlicha, voll Ungeduld uͤber alle dieſe Reden des Baͤckers, wollte das Brot nehmen und weggehen: der Baͤcker aber hielt ihn zuruͤck; der Streit ward hitzig, das Volk ſammelte ſich um ſie und hoͤrte ihnen
zu. Dſchemlicha ſagte zu dem Baͤcker:
„Ich bin erſt geſtern aus der Stadt gegangen, und heute komme ich wieder herein: wie kannſt du dir nur einbilden laßen, daß ich einen Schatz gefunden abe? j„Nichts iſt gewiſſer,“ erwiederte der Baͤcker,„und ich will meinen Theil davon haben.“
Einer von den Leuten des Koͤnigs, war auf den Laͤrmen auch herbei gelaufen, und in der Ungewißheit uber dieſes Ereignis, hatte er die Wache geholt, welche Dſchemlicha ergriff und ihn vor den Koͤnig fuͤhrte.


