Teil eines Werkes 
8. Bd. (1828)
Entstehung
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66 466. 467. Ta g.

Dieſer Bokamar, von dem der Kdonig euch er⸗ zauͤhlt, der Pilger, und ich, liebe Kinder, das iſt alles eins. Hat der Koͤnig nicht die Gunſt des Chalyfen wieder erlangt? das mußte doch durch irgend eine Vermittelung geſchehen; und der Koͤnig ſieht wohl, daß man, da er ſeine Pflicht gegen uns erfuͤllt hat, nichts mehr von ihm begehrt; man hat ſelbſt nicht einmal das Geſchenk des Chalyfen annehmen wol⸗ len. Das iſt ein bedeutſamer Zug.

Vierhundert und ſieben und ſechzigſter Tag.

Der Koͤnig von Damask, ſeiner Feinde und ſei⸗ ner Furcht entledigt, und in dem Wahne, die Her⸗ ſtellung ſeines Gluͤcks vor allen den Gebeten unſrer Großmutter zu verdanken, gab ihr eine Wohnung im Palaſt, in der Naͤhe ſeiner Enkelinn, und ließ ſie, ſo viel ihr beliebte, den Leichenbegaͤngniſſen fol⸗ gen, und hingehen und auf den Graͤbern beten.

Sie verdoppelte in dieſer Hinſicht ihren Eifer, nahm alles an, was man ihr gab, als wenn es ihr an allem gemangelt haͤtte, und vertheilte, was ſie empfangen hatte, unter die Armen. Man draͤngte ſich in den Straßen um die Heilige: dieſer Triumph, und die Hoffnung, mit der naͤchſten Karavane nach Mekka zu wallfahrten, machte ſie zur gluͤckſeligſten Frau von