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erfahren, was du fuͤr ihn gethan haſt.— Aber welche Anweiſung ſoll ich dir auf meinen Schatzmeiſter geben?“
„Der kleinſte der Ringe, welche Euer Majeſtaͤt getragen haben, genuͤgt mir,“ antwortete Béka⸗ mar;„eine andre Belohnung wuͤrde meine Selbſtzu⸗ friedenheit vermindern, daß ich euch einen Dienſt zu leiſten vermochte.“
Der Chalif zog einen koſtbaren Ring von ſeinem kleinen Finger, und reichte ihm denſelben.
„O Beherrſcher der Glaͤubigen,“ ſprach Bokamar, indem er ſich tief verneigte,„ein minder ſchoͤner wuͤr⸗ de mich vollkommen belohnt haben: aber der hohe Werth des Geſchenks zeigt mir den Gebrauch, welchen ich davon machen ſoll.“
Mit dieſen Worten entfernte er ſich.
Thalidé wartete auf ihn an der Thuͤre des Zim⸗ mers des Chalyfen, um ihm noch zu danken, ſich mit ihm Gluͤck zu wuͤnſchen, und noch naͤhere Bekannt⸗ ſchaft mit ihm zu machen.
„Liebenswuͤrdige Frau,“ ſprach er zu ihr mit ei⸗
nem Tone, welcher nicht mehr jener des Zahnarztes war,„der Chalyf hat mir, nachdem er mir alles ge⸗ waͤhrt, was ich von ihm begehrte, noch ein Geſchenk gemacht, um es derjenigen zuzuſtellen, welche in Wahr⸗ heit das Leben der Prinzeſſinn gerettet hat: und das ſeid ihr. Ich habe nur meine Hand dazu hergegeben: alſo gehoͤrt dieſer Ring hier euch zu.“


