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Ein Glas Waſſer, welches man eingeſchenkt hatte, und einige Tropfen eines ſehr heilkraͤftigen Safts vollendeten die ſchleunige Herſtellung. Ein mit demſelben Safte getraͤnktes Linnentuch vertrieb die Geſchwulſt der Augenlieder und die Roͤthe der Augen, und gab der Haut ihre ganze Friſche wieder.
Die Prinzeſſinn erſchien ſchoͤner, als jemals; ſie fuͤhlte lebhaft ihre Eßluſt wiederkehren, welche der Unfall vertrieben hatte. Thalidé frohlockte uͤber den Erfolg ihres Schuͤtzlings; der Chalyf und die Fuͤr⸗ ſtinn Mutter waren in Entzuͤcken; die Hofaͤrzte wa⸗ ren beſchaͤmt und entfernten ſich; und Freudengeſchrei erſcholl durch den ganzen Palaſt.
Ein Menſch allein ſchien nicht berauſcht; naͤmlich der Urheber dieſes Kunſtſtuͤcks, welches alle Koͤpfe verdreht hatte. Er wartete ab, bis der Chalyf zu wiederholten Malen ſeine Tochter umarmt und ihr Gluͤck gewuͤnſcht hatte, trat dann hervor und warf ſich zu ſeinen Fuͤßen, ſobald er ſah, daß er es thun konnte, ohne beſchwerlich zu fallen.
„Beherrſcher der Glaͤubigen!“ ſprach er zu ihm, „ihr ſeid mir die Begnadigung eines Menſchen ſchul⸗ dig; ſie wird eurer Gerechtigkeit nichts koſten, wenn Euer Majeſtaͤt einen Blick auf die Rechtfertigung des⸗ jenigen zu werfen geruhet, welchen Raͤnke eurem gan⸗ zen Zorne ausgeſetzt haben. Hier ſind die Beweis⸗ ſtuͤcke, von welchem eine Abſchrift an euern Großveſyr


