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eine lange Feder hinten auf den Ruͤcken. Das war ſein Triumph: er nahm ſich die Feder ab, ſtellte ſie auf ſeine Naſe, und ließ ſie da im Gleichgewicht ſchweben, indem er umhertanzte und uͤberall den Haͤn⸗ den entſchluͤpfte, welche ihn feſthalten wollten, und dabei die Baͤlle in ſeiner Muͤtze trug.
Das laute Gelaͤchter, welches er erregte, erſcholl bis in den Palaſt, wo ſich zu gleicher Zeit der Ruf von ſeinen kleinen Kunſtſtuͤcken verbreitete. Ein ſchwar⸗ zer Verſchnittener kam zu ihm heran, zupfte ihn beim Aermel, oͤffnete eine kleine Thuͤre, und ließ ihn in ein ſauber eingerichtetes Gemach eintreten. Hier kam eine wohlgebildete und ſehr gut gekleidete Sklavinn zu ihm,„ die noch einige Anſpruͤche auf Jugend machen konnte, und ſagte zu ihm:
„Habt ihr etwa ganz fertige Gebiſſe von falſchen Zähnen?“
„Ob ich dergleichen habe?“ antwortete der Tau⸗ ſendkuͤnſtler;„es gibt keine dergleichen Huͤlfsmittel fuͤr Frauen, welche nicht in meinem Krame zu finden waͤren: aber euch, meine Schoͤne, ſcheint gar nichts zu mangeln.“— 1 4
„Oh! ihr denkt, weil ich volle Wangen habe: aber ein Fluß hat mich um alle meine Zaͤhne gebracht; das iſt mir ſehr verdrießlich; denn ich bin von Natur froͤhlich, und jetzo wage ich nicht mehr zu lachen.“—


