Teil eines Werkes 
8. Bd. (1828)
Entstehung
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462, TDag.

Man ſucht den Kindern gewoͤhnlich die Gegen⸗ ſtaͤnde zu entziehen, welche ihre Faſſungskraft uͤber⸗ ſteigen moͤgen: meine Weiſe aber iſt es, ſie ſo viel als moͤglich damit vertraut zu machen. Unſre ſchoͤne Patiſſa iſt verſtaͤndig: aber ich moͤchte ſie lieber fuͤr⸗ witzig als unwiſſend ſehen. Bringet, fuhr er fort, ein Kohlenbecken her; ihr werdet wohl etwas Raͤucher⸗ werk hier haben, nehmet davon eine Zange voll, wer⸗ fet es in die Glut mit dem abgeſchnittenen Stuͤcke von der Schnur des Roſenkranzes, welches ich euch aufbewahren hieß, und ſprechet ganz laut und feſt: Im Namen desjenigen, der hier alles wirkt, zum beßten unſerer Abſichten, ge⸗ biete ich, daß mein Roſenkranz von dort, wo er ſich befindet, wieder zu mir her komme!

Indem Haméné dieſe Worte ausſprach, deren Sinn wir alle hier verſtehen, umhuͤllte ſie rings der

aufſteigende Rauch: ſobald ſich derſelbe zerſtreute, er⸗

blickte man den Roſenkranz wieder an ihrem Halſe.

Der Armenier machte ihr die Zeichen bemerklich,

welche der Koͤnig darauf gemacht hatte, um ihn deſto ſicherer wieder zu erkennen.Sehet, ſprach er zu meiner Urgroßmutter,wie alle Vorkehrungen zu unſern Gunſten ausſchlagen: ihr ſeid nun ausgeruͤſtet, euern Fuͤrſten gegen Alle und Jede zu vertheidigen. Morgen fruͤh muͤßt ihr hin eilen, bevor er aufgeſtan⸗