Teil eines Werkes 
8. Bd. (1828)
Entstehung
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4⁰ 462. T a g.

Mittel dazu; dieß iſt ein Zeughaus niederſchmettern⸗ der Waffen gegen alle diejenigen, die euch zu ſchaden trachten. Ich laße ihn in den Haͤnden Euer Maje⸗ ſtaͤt; ſetzet auf alle Kugeln deſſelben euer Siegel, und laßt ihn zehn Fuß tief unter die Erde vergraben und ihn mit einer eben ſo dicken Mauer bedecken: und wenn ich morgen nicht wieder mit demſelben um den Hals vor euch erſcheine, ſo laßt mich ins Nar⸗ renhaus ſperren. Wenn ich ihn aber wieder her bringe, ohne daß eine Kugel daran fehlt, und ihr mir eine freundliche

Bitte, welche ich an euch thun werde, nicht verſa⸗

get, ſo verbuͤrge ich euch mit meinem Kopfe, daß die Wohlfahrt eurer Herrſchaft ſelbſt eure Hoffnungen uͤber⸗ treffen wird.

Das iſt alles, was ihr zu thun und zu ſagen habt; gehet dreiſt hin, meine gute Heilige; ich bleibe zum Pfande hier in eurem Hauſe; ſchließet mich ein;

und wenn man euch als eine Verruͤckte behandelt, ſo

leiſte ich euch Geſellſchaft.

In Folge dieſer Aufmunterung war nun meine Urgroßmutter gekommen und hatte ſich Sineb⸗il⸗Mu⸗ rath zu Fuͤßen geworfen. Sie befolgte hier Schritt fuͤr Schritt die ihr gegebene Vorſchrift. Der Koͤnig, von Unruhe geaͤngſtigt, ging gern dem ſchwachen Schimmer von Hoffnung nach, der ſich ihm zeigte; er nahm den Roſenkranz, begab ſich damit in ein ab⸗