Teil eines Werkes 
8. Bd. (1828)
Entstehung
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26 459. Tag.

mir eine Kugel eures Roſenkranzes, ich habe ſie als⸗ bald durch eine andre erſetzt.. So, nun bin ich zu⸗

frieden, wir werden euch ganz und gar beſitzen.

Nunmehr ſchlafet ruhig; eure Enkelinn gehort fortan uns beiden allein an. Ich reiſe ab, um un⸗ ſere Angelegenheiten zu beſorgen; ich erklaͤre mich jetzo nicht weiter uͤber meine Entwuͤrfe, aber ihr werdet mich nicht eher wiederſehen, als in dem Augenblicke, wo ſie zur Reife gediehen ſind.

Mieine Urgroßmutter kam nach Hauſe, den Kopf voll ſo ſchmeichelhafter Hoffnungen, daß ſie haͤtte naͤr⸗ riſch werden moͤgen.

Meine liebe Yatiſſa, ſagte ſie zu meiner Mut⸗ ter, von welcher ich euch bald mehr erzaͤhlen werde, als bisher geſchehen,gib wohl Acht auf dich, kein gruͤnes Obſt, um nicht deine ſchoͤne Farbe zu verder⸗ ben; lege zwei Kiſſen unter deine Arme, wenn du ein⸗ ſchlaͤfft, damit deine Haͤnde hoch liegen und ihre Weiße behalten.

Ich werde dir morgen eine Salbe fuͤr deine Haare geben, wodurch ſie wachſen ſollen, wie das Gras vom Thaue des Mai's. Bilde dir ein, daß du einem Koͤ⸗ nigsſohne beſtimmt biſt; ſieh, hier bringe ich dir ein Halsband, welches ſchoͤner iſt, als das der Koͤniginn von Damask; wir werden zuſammen die Wallfahrt nach Mekka machen, und ich kann dich dahin reiſen