Teil eines Werkes 
8. Bd. (1828)
Entstehung
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24 459. T A g.

So kommt, ſagte ſie;ihr bietet eure Gaben auf eine ſo freundliche Weiſe, daß es nicht moͤglich iſt,

euch etwas abzuſchlagen. Ihr werdet der erſte Mann

ſein, der meine liebe kleine Yatiſſa geſehen hat.

Es iſt unnoͤthig, das Benehmen des Armeniers in dem Hauſe meiner Urgroßmutter zu ſchildern. Er uͤberhaͤufte Haméné und ihre Enkelinn mit Ehrenbe⸗ zeigungen und Artigkeiten; er bezauberte beide, und er kehrte nicht eher heim, als bis er meine Urgroß⸗ mutter eingeladen hatte, den folgenden Tag bei ihm zuzubringen.

Die Alte nahm mit Freuden eine Einladung an, ſchon als Abſchlag auf die kuͤnftige Wallfahrt. Sie verſaͤumte nicht, ſich bei guter Zeit einzufinden; der Armenier ſchloß eben einen Juweelen⸗Handel ab.

Ich bin zu euren Dienſten, ehrwuͤrdige Frau, ſagte er zu ihr, entließ augenblicklich die Kaufleute und machte ſeine Kaͤſtchen zu. Darauf wandte er ſich zu ſeinem erſten Sklaven und ſagte zu ihm:.

Jladſch⸗Kadahé, du wirſt wiſſen, daß wenn dieſe ehrwuͤrdige Frau hier iſt, kein Ueberlaͤſtiger mich ſtoͤ⸗ ren darf.

Sie ſetzten ſich auf das Sopha:Ihr habt mir, ſprach der Armenier zu meiner Urgroßmutter,die Bekanntſchaft eines reizenden Weſens verſchafft. Ich hege dieſelben Geſinnungen gegen eure Enkelinn, wie gegen euch; der Gedanke, ihr Gluͤck zu machen, iſt