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batte, ſo gut mit dem Himmel zu ſtehen:„Sieh,“ ſagte ſie zu ihr,„was es heißt, demuͤthig ſein! man
glaubt immer, zu wenig werth zu ſein.“
Obwohl ein wenig betroffen uͤber ihr gutes Gluͤck, faßte ſie jedoch bald den Entſchluß, ſich in alles, was ihr davon auf Erden beſcheert wuͤrde, ſo gut als moͤg⸗ lich zu ſchicken; mit vergnuͤgter Miene legte ſie ihren Roſenkranz und ihren Schleier auf den Tiſch, und ſagte:
„Gott iſt guͤtig, Herr, und er erweiſet Gnade, wenn es ihm gefaͤllt; die, welche euer Bruder em⸗ pfangen hat, iſt ſchon ein großer Theil meiner Beloh⸗ nung: aber wir wollen uns zu Tiſche ſetzen, und uns aͤber das beſprechen, was ſich weiter thun laͤßt.“
Es wurde koͤſtlich geſpeiſet, und Iladſch⸗Kadahé wagte es, etliche Flaſchen Wein auf den Tiſch zu ſe⸗ tzen, ohne deshalb geſcholten zu werden. Meine Ur⸗ großmutter aß und trank, und machte ſich dabei ſo niedlich, als ihr immer moͤglich war; und es hat keinen Zweifel, daß ihr Wirth ſich hoͤchlich daran er⸗ getzte, wie er ſie ſo ſich zieren ſah. Aber der Augen⸗ genblick der gegenſeitigen Erklaͤrungen kam endlich, als der Tiſch abgedeckt wurde.
Der Armenier faßte Haméné ehrerbietig bei beiden Haͤnden, fuͤhrte ſie auf ein Sopha, und ſprach zu ihr:
„Heilige Frau, zeiget mir nun ein Mittel, mich fuͤr die Verpflichtungen erkenntlich zu beweiſen, welche ich gegen euch habe.“.


