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Du weißt es,“ fuhr er nach einigem Schluchzen fort,„Iladſch⸗Kadahs; denn du warſt es, der den Shaſſa⸗Rikdin aus dem Bette Billah⸗Dadils nahm, um mich an ſeine Stelle zu legen, indem es kein an⸗ dres Mittel gab, die Bezauberung des großen Drachen zu loͤſen.
Seit ſo langer Zeit trug ich dieſen jungen Men⸗ ſchen in meinem Herzen; ich ſehnte mich darnach, frei zu ſein, um ſeiner vernachlaͤßigten Erziehung die zaͤrt⸗ lichſte Sorgfalt zu widmen. Aber da wo ich hin gehe, darf nichts Unreines eintreten; die Befehle der Goͤtter ſind unwandelbar, und ihre Vollziehung wird mich viel⸗ leicht fuͤr mein ganzes uͤbriges Leben zu Thraͤnen ver⸗ dammen.“
Bei dieſen Worten vergoß der Boͤſewicht Thraͤnen, daß es einen Stein haͤtte erweichen moͤgen.
Man hatte mich am Boden auf einen Haufen Moos gelegt; hier fuhren beide mit der Hand uͤber meine Lippen:„Er athmet noch,“ ſagten ſie. Sie be⸗ fuͤhlten meinen Puls, und fanden ihn ſehr ſchwach.
„Wie waͤr' es, wenn ihr einen Tropfen eures Le⸗ bensbalſams daran wagtet?“ ſagte der Schwarze.
„Er iſt ſehr ſtark,“ ſagte mein vorgeblicher Va⸗ ter:„ich habe daheim ſo milden: aber ein Tropfen iſt kein Tropfen; wir wollen's verſuchen.“
Man hub mir den Kopf auf: die Boͤſewichter kannten wohl die Wirkung des Mittels, welches ſie an⸗


