Teil eines Werkes 
7. Bd. (1828)
Entstehung
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dich abzuholen, um dich dahin zu fuͤhren, wo du deine

320 453. Tag.

ßen Opfer den Weihrauch darreichte, kam man, mir zu melden, daß mein Vater und meine Mutter mich nach dem Palaſte rufen ließen. Ich warf hurtig mein Rauchfaß weg, und, gekleidet wie ich war, flog ich dahin, wo ich erwartet wurde.

Da fand ich in dem Zimmer meiner Mutter jenen weißbaͤrtigen Greis, mit demſelben Pergamentrocke be⸗ kleidet, welchen ich ſo oft beſchreiben gehoͤrt, wenn man mir die Beweggruͤnde erklaͤrte, warum man mich aus dem Palaſte entfernt hatte.

Bei meiner Ankunft ſtand er auf, und ich ſah, daß er mit der vollen Hoͤhe ſeiner Stirn meinen Vater uͤberragte. Ich fand meinen Vater ſehr ernſthaft, ich gewahrte einige Thraͤnen in den Augen meiner Mutter.

Mein Sohn, ſprach Shaſſa⸗Rikdin,der Stell⸗ vertreter der Gottheit, der du gewidmet biſt, koͤmmt,

Einweihungen empfangen ſollſt.

Herr, ſprach der Mograby,du haͤltſt mir dein Wort, und ich gebe dir deine Verſchreibung zuruͤck. Iſt hier auch etwas, womit ich nicht Urſache habe zu⸗ frieden zu ſein, ſo kann ich mich deshalb doch nicht an dich halten. 1

Junger Menſch, ſprach er, ſich zu mir umdre⸗ hend,du wirſt dich fortan ernſtlicher beſchaͤftigen, als du bisher gethan haſt!

Indem er dieß ſagte, hielt er mich bei der Hand,