Teil eines Werkes 
7. Bd. (1828)
Entstehung
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Badoildin, Prinz der Tatarei. 3¹⁷

urſachte, daß ich den Kopf nach ſeiner Seite drehte. Er nannte ſich mir, und ſprach zu mir:

Aſtaroth nimmt dein Rauchopfer wohlgefaͤllig an; der Prinz der Tatarei ſoll von den truͤbſeligen Wirkun⸗ gen der Angriffe des großen Drachen befreiet werden; er ſoll an ſeinen Feinden gerochen, durch eine zahlreiche Nachkommenſchaft begluͤckt, und mit Jahren uͤberhaͤuft werden: aber die hohe Gottheit, welche du anrufeſt, verlangt mehr, als Raͤucherwerk. Sie will ein Herz, welches ihr ganz geweihet ſei, und fordert ein beſtimm⸗ tes Pfand. 8

Der Prinz und die Prinzeſſinn der Tatarei muͤßen ihr die erſte maͤnnliche Frucht ihrer Umarmungen wei⸗ hen, und du mußt mir das mit ihrem Eide beſiegelte Verſprechen derſelben herbringen.

Zu gleicher Zeit ſchnitt er ein Stuͤck von ſeinem

Rocke, vorn an der Bruſt ab, er gab es mir, und ich bringe es euch hier. Laßt uns in das Zimmer der Prinzeſſinn eurer Gemahlinn gehen, und machet ihr recht bemerklich, welche Ehre Aſtaroth euch erweiſet, und welcher Vor⸗ theil euerm Kinde daraus erwaͤchſt, der angenommene Sohn einer ſo maͤchtigen Gottheit zu ſein.

Mein Vater war in ſeiner ſo unangenehmen Be⸗ zauberung wohl zu entſchuldigen, wenn er dayvon be⸗ freiet zu ſein verlangte. Meine Mutter war nicht min⸗ der ungeduldig, ihn von den Wirkungen dieſes ſchmaͤh⸗