Teil eines Werkes 
7. Bd. (1828)
Entstehung
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3¹6 452. Tag.

das beßte, was ich von Raͤucherwerk habe, mitneh⸗

men, und nachdem ich es verbrannt, will ich mein

Haupt auf ein Kiſſen voll weißer Mohnkoͤrner nieder⸗

legen. Beruhiget euch, mein Prinz, und bauet

auf den Einfluß, die Kunde und die Huͤlfsmittel der Salbenhaͤndlerinn von Muſſul.

Mein Vater ging hin und erzaͤhlte es ſeiner Gat⸗ tinn, und beide erwarteten, gleich verblendet, mit Un⸗ geduld die Ruͤckkehr der Salbenhaͤndlerinn von Muſſul.

Sie kam den folgenden Morgen mit frohlockender Miene, und ſagte:

Freuet euch mit mir; ich habe mein Raͤucher⸗ werk nicht geſpart, aber es hat mir auch gute Dienſte geleiſtet; niemals habe ich einen angenehmeren Traum gehabt: der große Drache ſoll es auf ſeinen Fittigen und auf ſeinem Ruͤcken fuͤhlen. Ihr muͤßt aber von allem dieſem, fuhr ſie fort,niemand, außer dem Koͤnige euerm Vater, etwas ſagen; es gibt Dinge, welche nicht fuͤr das Volk gemacht ſind. Es iſt nicht Aſtaroth ſelber, der mir erſchienen, ſondern der große Mograby, ſein Stellvertreter auf Erden. Ah! welch ein edles, ehrwuͤrdiges Weſen iſt das! ihr werdet ihn einſt auch ſehen: nein, es gibt nichts ſo Ehrfurchtge⸗ bietendes auf der Welt! Er war ganz in Pergament von einer unbeſchreiblichen Weiße und Feinheit geklei⸗ det; das Rauſchen der Falten ſeines Gewandes ver⸗