Teil eines Werkes 
7. Bd. (1828)
Entstehung
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Badvildin, Prinz der Tatarei. 5¹5

ruͤckhalten, die Verzweiflung muß es herbei fuͤhren. Mein Vater wurde auch bald dahin gebracht, ſich ihr zu entdecken.

O Aſtaroth! rief die treuloſe Vertraute aus, indem ſie die gefalteten Haͤnde gen Himmel erhub, das iſt ein Werk der unſeligen Chineſen! An dieſem Zuge erkenne ich ſie; dergleichen Hexereien machen ſie mit ihrem großen Drachen. Sehr mit Recht iſt dieſes ganze Gezuͤcht verflucht; und ſehet auch, wie verkruͤp⸗ pelt es iſt! ſie ſind gegen die uͤbrigen Menſchen, was der Pilz gegen die Melonen. Auch ſind ſie ſchnell ab⸗ gereiſet, nachdem ſie ihren Streich ausgefuͤhrt haben. Aber Aſtaroth muͤßte kein Gott ſein, wenn der Ball, welchen ſie ausgeworfen haben, nicht auf ihr Haupt zuruͤckprallen ſollte.

Ich koͤnnte euch wohl, mein Prinz, eine Schleu⸗ der verſchaffen, womit ihr ſie erreichen wuͤrdet: aber ihr allein koͤnnt nicht an einem Geſandten Rache neh⸗ men, der von viertauſend Mann begleitet wird. Laßen wir alſo fuͤr einen Augenblick unſre Rache beruhen; man muß zuvoͤrderſt fuͤr das Dringendſte ſorgen. Als eure Gemahlinn in Liebe zu euch ſchmachtete, brachte ich dem Aſtaroth einige Opfer dar, und er gab ihr die Geſundheit wieder. Ich habe im Sinne, hinzugehen und dieſe Nacht ſelbſt in ſeinem Tempel zu ſchlafen; ſeine Prieſter kennen mich, und die Andacht, welche mich taͤglich dahin fuͤhrt, iſt ihnen nicht verdaͤchtig. Ich will