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ſchon ſeit langer Zeit ſich ein Schlachtopfer vorberei⸗ tete, welches auch ſeit dem Augenblicke, wo es das Tageslicht erblickte, nicht aufgehoͤrt hat, es zu ſein. Seine unſelige Einwirkung hat mich von der Geburt an der ſuͤßen Liebkoſungen beraubt, der ich im aͤlterli⸗ chen Schooße mich haͤtte erfreuen ſollen.
Oh! wenn ihr das ſcheußliche Ungeheuer noch nicht genugſam haſſet, ſo findet ihr neue Beweggruͤnde des Abſcheus in der Bitterkeit, womit ſeine verruchte Argliſt die ſchoͤnſten Tage meines Lebens vergiftet hat.
Um euch dieß zu erklaͤren, muß ich hier eine Schilderug wiederholen, welche mich noch empoͤrt, und wider meinen Willen die ehrwuͤrdigen Geheimniſſe des Ehebettes derjenigen verletzen, die mir das Leben gege⸗ ben haben.
Vergeblich bluͤhte mein Vater in der vollen Kraft der Jugend, geſchmuͤckt mit ihren koſtlichſten Gaben; vergeblich hatte die Liebe ſein Herz lichterloh entbrannt: ein uͤber Kraft, Alter und Macht der Leidenſchaft ſie⸗ gender Zauber erkaͤltete ihn und ſchlaͤferte ihn ein, ſo bald er das braͤutliche Lager beſtieg.
Man kann leicht denken, daß die hinterliſtige Salbenhaͤndlerinn von Muſſul gleich am Morgen kam, den Erfolg ihres Sieges uͤber Natur und Liebe zu er⸗ ſpaͤhen. Sie las ihn in den Blicken der beiden Lieben⸗ den: aber ſie durfte ſich nicht voreilig in ihr Ver⸗ trauen eindraͤngen:„es wird ſich noch einige Tage zu⸗


