Teil eines Werkes 
7. Bd. (1828)
Entstehung
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Badoildin, Prinz der Tatarei. 3¹3

din verſchaffte ihm den Anblick Billah⸗Dadils, und der Fuͤrſt, von den Reizen und von der Unterhaltung der Tochter Shamakda's bezaubert, verkuͤndigte ſeinem ganzen Hofe die bevorſtehende Vermaͤhlung des Prin⸗ zen ſeines Sohns mit ihr.

Der Chineſiſche Geſandte ſah nun, daß ſeine Un⸗ terhandlung beendigt war, da man ſeinem Antrage des Preiſes, wodurch er vortheilhaftere Bedingungen zu er⸗ halten gedachte, zuvorkam, um nicht gendthigt zu wer⸗ den, ihn durch eine abſchlaͤgliche Antwort zu kraͤnken.

Ich habe euch, meine Prinzen, die Geſchichte der beſonderen Umſtaͤnde erzaͤhlt, welche der Vermaͤhlung meines Vaters mit meiner Mutter vorangingen; denn ich bin der Sohn Shaſſah⸗Rikdins und Billah⸗Dadils. Es waͤre unnuͤtz, hier auch umſtaͤndlich die Hochzeitfeier⸗ lichkeiten zu beſchreiben: hoͤret, was darauf folgte.

Obwohl man in der Leidenſchaft, welche die Urhe⸗ ber meiner Tage fuͤr einander erfuͤllte, etwas Ueberna⸗ tuͤrliches ahnen darf, weil der Mograby ſelber den Lie⸗ beshandel vorbereitet und eingeleitet hatte, ſo waltete jedoch ohne Zweifel auch die Liebe ſehr maͤchtig darin.

Vierhundert und zwei und funfzigſter Tag.

Als beide ſich vereinigt ſahen, hielten ſie ſich fuͤr das gluͤcklichſte Paar auf Erden: aber, ohne es zu ah⸗ nen, waren ſie das Spielwerk unſers Feindes, der