Teil eines Werkes 
7. Bd. (1828)
Entstehung
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3⁰8 450, Tag.

des Nils, gebildet zum Entzüͤcken, bluͤhend wie die Roſe, und glaͤnzend wie der Schmetterling; es wuͤrde euch freuen, Kinder zu erhalten, welche euch gleichen: und dieſer Breithut koͤmmt euch mit dem Antrage,

euer edles Blut mit einer Art von Halbaffen zu ver⸗ miſchen!

Ei! was braucht ihr, ſchoͤner Prinz, um gluͤcklich zu ſein, eine Koͤnigstochter zu heiraten? wenn die Vor⸗ haͤnge zugezogen ſind, will man da ſich auf Sceptern und Kronen waͤlzen? und iſt eine Fuͤrſtentochter ih⸗ rem Manne unterwuͤrfiger als eine andre? Ohl folget mir, machet das Gluͤck des ſchoͤnſten Fraͤuleins in eurem ganzen Reiche, die all ihren Ruhm darin ſetzt, die eurige zu ſein.

Ich kenne eine ſolche, welche die Sonnenſtrahlen noch nie erblickt haben, und auf welche ſie ſtolz ſein wuͤrden, ſie an eurer Seite glaͤnzen zu laßen. Die Taube iſt nicht reiner, als ſie; gleichwohl hat ſie eben ſo viel Lebhaftigkeit des Geiſtes, als Feuer in den Au⸗ gen; ihre Seele iſt gefuͤhlvoll und ſtark: kurz, mein Prinz, ich kenne euch beide, und je mehr ich euch be⸗ trachte, je mehr ſehe ich, daß das Schickſal euch beide deshalb ſo vollkommen ausgeſtattet hat, um euch zu vereinigen. 3

Ich habe die Welt durchſtrichen, und ihr koͤnnt euch hierin auf mich verlaßen: ich kenne keine, als die