Teil eines Werkes 
7. Bd. (1828)
Entstehung
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3⁰6⁶ 450. Tag.

eines ſehr erfreulichen Beſuchs: vergeßt nicht, daß ihr von jemand bedient werdet, dem noch nie etwas fehl⸗ geſchlagen iſt. 3

Hier unterbrach Badvildin die Erzaͤhlung ſeiner Geſchichte, und ſagte zu ſeinen Zuhdrern:

Ihr errathet wohl, meine Prinzen, und ich er⸗ kenne es, nach euren Erzaͤhlungen, ganz deutlich, wer diejenige war, die ſich in Shamakda's Haus eingeſchli⸗ chen hatte. Es war ohne Zweifel derſelbe, der, in ei⸗ nen Rieſen verwandelt, ihm eben ſo naͤrriſch als frei⸗ gebig ſeine Schaͤtze geoͤffnet; kurz, es war derjenige, dem alle Geſtalten willkommen ſind, ſo bald ſie ſeinen Betruͤgereien dienen koͤnnen; mit einem Worte, ihr er⸗ kennet hieran den verruchten Mograby.

Waͤhrend er dieſe Rolle in Shamakda's Hauſe ſpielte, vernachlaͤßigte er ſein Werk auch im Palaſte nicht. Unter ſeiner Verkleidung als Salbenhaͤndlerinn hatte er ſich das Zutrauen aller Frauen, aller Ver⸗ ſchnittenen erworben, war vertraute Freundinn der Amme und der Hofmeiſterinn des Prinzen gewor⸗ den, und hatte ihnen die Prinzeſſinn von China mit ſo laͤcherlichen Zuͤgen geſchildert, daß ſie ihnen einen au⸗ ßerordentlichen Widerwillen gegen die beabſichtigte Ver⸗ maͤhlung eingefloͤßt.

Sehet, ſprach das argliſtige Geſchoͤpf zu ihnen, ich kenne ſie, denn ich habe ihr Salben verkauft, um ihr zum Theil die Roͤthe zu vertreiben, welche ihre Na⸗