Teil eines Werkes 
7. Bd. (1828)
Entstehung
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Der fahrende Ritter. 25

es ſich aufrichten wollte; aber es ließ bald nach, und die dem Haupte der Fuͤrſtinn mit den ſchoͤnen Haaren geraubte Zierde entſchwand auf der Stelle, ohne Zwei⸗ fel um anderswo gebraucht zu werden.

Meine Koͤniginn iſt in Sicherheit, ſagte Habib zu Ilbarakas;nunmehr kann ich mich dem Vergnü⸗ gen hingeben, ſie zu ſehen; und ich bitte dich, mich zu ihr zu fuͤhren.

Dreihundert und vier und neunzigſter Tag.

Waͤhrend der Arabiſche Ritter beſchaͤftigt war, die Ruhe Doratil⸗Goaſens zu ſichern, machte man in dem Palaſt und in der Stadt Medinas⸗ilbalor alle Anſtalten, um einen ſiegreichen Befreier, einen Raͤcher, der bald ihr Beherrſcher ſein ſollte, mit Siegesgepränge zu em⸗ pfangen. Und die ſchoͤne Koͤniginn beſchwichtigte ihre zaͤrtliche Ungeduld dadurch, daß ſie ſich von Ilſaide'n die Thaten wiederholen ließ, deren Zeuge ſie geweſen war, bis auf die geringſten Worte, welche das junge Maͤdchen von ihrem geliebten Retter behalten hatte.

Da es hieruͤber Nacht geworden war, geſchah es bei dem Glanz einer praͤchtigen Erleuchtung, daß Ha⸗ bib nach dem Saale gelangte, wo er erwartet wurde. Man kann ſich die koͤnigliche Pracht vorſtellen, welche rings um ihn her entfaltet wurde: aber ſein und der