Teil eines Werkes 
7. Bd. (1828)
Entstehung
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22 393. Tag.

Haaren befreiet, und alle die Ungeheuer vertilgt hat, die unſere Plage waren. Er thut alles im Namen un⸗ ſrer Koͤniginn Doratil⸗Goas; meine Schweſtern ſagen, er iſt ein Held; ich weiß nicht, was ein Held iſt: aber wenn Du ihn eben ſo liebteſt, wie ich, ſo wuͤrdeſt Du bald hineilen, ihn zu ſehen.

Doratil⸗Goas freute ſich, ungeachtet ihrer Unge⸗ duld, dieſe unſchuldigen Lobpreiſungen des Abgottes ih⸗ res Herzens zu hoͤren. Sie wandte ſich jetzo zu Ilba⸗ rakas, und ſagte: 1.

Flieg hin, du kennſt ja Habib, empfang ihn in deiner natuͤrlichen Geſtalt, und laß ihn durch zwei dei⸗ ner dienſtbaren Geiſter gemaͤchlich hieher bringen; den Wallfiſch laß auf den Strand laufen.

Und meine Schweſtern, Herrinn, ſagte Ilſaide, mußt du auch her kommen laßen; ſie ſind ſtaͤts bei dem Helden geweſen, und werden ihn nicht verlaßen wollen.

Ja, mein holdes Kind, ſagte die Koͤniginn, deine Schweſtern ſollen, ſo wie du, hier willkommen ſein, wir wollen euch mit Liebkoſungen uͤberhaͤufen.

Ilbarakas flog hinweg; dieſer alte Staatsmann war beruhigt, da er den anmuthigen Abgeſandten als Geißel zuruͤckbleiben ſah: die Wahrheit der uͤberbrach⸗ ten Botſchaft ſchien faſt nicht mehr zu bezweifeln.

Da kam auch Illabuſatru, und ſagte:Es iſt dein Arabiſcher Ritter, meine Tochter, den wir jetzt em⸗