Teil eines Werkes 
7. Bd. (1828)
Entstehung
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Der fahrende Ritter. 19

haben, wo ſie das Tageslicht verdunkeln muͤßen. Das heranſchwimmende Eiland koͤnnte ein verſteckter Angriff ſein, deſſen Anſchein zwar nichts Drohendes hat: da es aber das Werk einer Bezauberung ſein muß, ſo darf deine Weisheit nichts verabſaͤumen, um ihren Wirkun⸗ gen zuvorzukommen und ſie zu vereiteln.

Dreihundert und drei und neunzigſter Tag.

Doratil⸗Goas ließ ihre beiden Miniſter und ihren Großvater Illabuſatru hievon benachrichtigen: und in einem Augenblicke war die Kuͤſte mit allen Truppen des Landes beſetzt. Illabuſatru verſammelte um ſich die ihm treugebliebenen Geiſter, um im Stande zu ſein, die Angriffe zuruͤckzuſchlagen, welche Abarikaf an der Spitze der von ihm aufgewiegelten Empoͤrer verſuchen koͤnnte. Alles in Medinas⸗ilbalor war in Bewegung, um ſich zur tapferſten Gegenwehr zu ruͤſten, im Falle, daß die ungeheure ſich naͤhernde Maſſe in ihrem Bauche zahl⸗ reiche Kriegesſchaaren verbuͤrge, und ſie auf einmal ans Land ſpeien wuͤrde.

Habib, der ſtaͤts die Augen auf dieſes ſo heiß er⸗ ſehnte Land geheftet hielt, erkannte bald an dem was er dort vorgehen ſah, die Unruhe, welche er erregte. Der Zufall fuͤhrte ihn, bei der Einfahrt in die Rheede von Medinas⸗ilbalor dicht an einer mit Mandelbaͤumen