Teil eines Werkes 
7. Bd. (1828)
Entstehung
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Der fahrende Ritter. 15

Der mit den Haaren verknuͤpfte Zauber hatte ſeine Wirkung gethan; und von dem Augenblick an waren die Geiſter in den Leibern der Meerbewohner feſtge⸗ bannt, welche eine Bezauberung ihnen undienſtbar ge⸗ macht hatte.

Der Wallfiſch, in welchen Abarikaf fich befand, war endlich durch den voͤlligen Blutverluſt erſchoͤpft, und er⸗ ſchien wie ein entſeelter Leichnam auf. der Oberflaͤche des Waſſers, und ſchwamm darin, wie eine Inſel. Der Arabiſche Ritter ſchwang ſich von ſeinem Delphin auf den Ruͤcken des beſiegten Feindes, und dankte auf dieſer Stelle demjenigen, der den Sieg verleihet:

Ich hatte mein Vertrauen auf ihn geſetzt, ſagte er,und ich habe mich nicht gefuͤrchtet, in die Tiefen des Meeres hinabzutauchen; er hat mir dort die Augen offen und die Arme frei erhalten. Ich bekaͤmpfte ein rieſengroßes Ungeheuer, er hat mein Schwert bis in das Herz meines Feindes dringen laßen. Als meine Kraͤfte erſchoͤpft waren, hat er mir Ilſaide'n zu Huͤlfe geſandt: ein Kind, das in ſeinem Namen koͤmmt, wiegt ein ganzes Heer auf.

In dieſem Augenblick hatte ſich auch Ilſarde, durch das Beiſpiel des tapfern Ritters ermuthigt, auf den Ruͤcken des ungeheuren Fiſches geſchwungen; ihre Schweſtern ſahen ſie dort, eilten im Gefolge von ſechs anderen Delphinen herbei, und erkuͤhnten ſich, ihrem Beiſpiele zu folgen. 2