16 392. T a g.
unnterdeſſen war die lebloſe Maſſe, welche ſie alle
trug, von einer Seeſtroͤmung ergriffen, aus dem Mee⸗ resarme getrieben, uͤber welchen die Fahrt zu der Schwar⸗ zen Inſel ging. Habib, nachdem er mit Dankbarkeit und Beſcheidenheit die Gluͤckwuͤnſchungen der Gefaͤhr⸗ tinnen ſeiner Abenteuer angenommen, fragte ſie, was das fuͤr ein Land waͤre, welches fern am Geſichtskreiſe erſchien. 4 „Es iſt,“ antwortete ihm die Aelteſte,„die Inſel von Medinas⸗ilbalor, in deren Hauptſtadt unſre Kd⸗ niginn wohnt.“
Bei dieſen Worten hatte Habib Muͤhe, ſeine Freude zuruͤckzuhalten: 1
„Wie!“ ſagte er,„ich habe endlich das Gluͤck, die⸗ ſes erſehnte Land zu ſehen? Wenn ich mit dem Unge⸗ heuer unter unſeren Fuͤßen dorthin gelangen koͤnnte, wie angenehm wuͤrde ſein Anblick eurer Koͤniginn ſein! denn ich zweifle nicht, daß der Empoͤrer Abarikaf in den Ein⸗ geweiden des Wallfiſches gefeſſelt liege.“
„Das koͤnnt ihr wohl,“ ſagten die drei Schweſtern; „es wird zwar ein etwas plumpes Floß ſein, aber wir wollen aus dem Grunde des Meeres Gewaͤchſe herauf⸗ holen, aus welchen wir Geſchirre fuͤr die Delphine ma⸗ chen koͤnnen.“
Auf der Stelle ſprangen ſie hinab in die Fluten, und verſchwanden. Ihre Gewandtheit und ihr Eifer vollfuͤhrten im Augenblick ihr Vornehmen: die Delphine


