14 392. Tag.
Ddrreihundert und zwei und neunzigſter Tag.
Der Arabiſche Ritter erkannte in der ihm geſende⸗ ten Huͤlfe die Obhut des Himmels; er befolgte Ilſai⸗ dens Rath, und bald war er mit ihrer Huͤlfe, auf dem
„Delphin reitend, im Stande, gemaͤchlicher die Folgen des furchtbaren Kampfes zu beobachten, aus welchem er ſiegreich hervorgegangen war.
Als Abarikaf ihn angriff, war dieſer Empoͤrer von ihm aͤhnlichen und anderen noch ſcheußlicheren Unge⸗ heuern umgeben, die alle von ihm und den Genoſſen ſeiner Frevel unterjocht waren: ſeine Gefahr hatte ſie aber alle von ihm verſcheucht.
Von Schrecken verblendet, waͤhnten ſie ihre Sicher⸗ heit in der Flucht zu finden; ſie wollten ſelbſt die Lei⸗ ber der Schwertfiſche, der Sturmfiſche, der Seeloͤwen verlaßen, welche ſie durch Zauberei angenommen hat⸗ ten: aber ein maͤchtigerer Zauber hielt ſie darin zuruͤck.
Dieß waren die Haare der Koͤniginn von der Gruͤ⸗ nen und Blauen Inſel, von welchen Habib, in einem Augenblick der Ungeduld, einen Theil ins Meer gewor⸗ fen, und dabei geſagt hatte:
„Moͤgen dieſe Haare durch Salomon eben ſo viel Sklaven Gottes machen, als der verruchte Niſabik ſich ſelber Sklaven dadurch zu machen waͤhnte, um ſeine ei⸗ 4 gene Macht zu gruͤnden!“


