Teil eines Werkes 
7. Bd. (1828)
Entstehung
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Der fahrende Ritter. 13

eines furchtbaren Kampfes. Habib war handgemein mit Abarikaf, der den Leib eines Wallfiſches angenom⸗ men hatte und darin ungeheure Anſtrengungen machte. Als der Held ſich ihm naͤhern wollte, oͤffnete das Unthier einen unermeßlichen Rachen, und ſpie einen Waſſerſtrom aus, der ihn zuruͤcktrieb. Habib erſchien wieder uͤber dem Waſſer, tauchte abermals hinab, ſchwang ſich auf den Ruͤcken des Ungeheuers, und ſein Schwert, dem nichts Widerſtand leiſten konnte, drang durch die Seiten bis in das Innere, der ungeheuren belebten Maſſe, mit welcher er kaͤmpfte. Das Rieſenthier zappelte, bedeckte das Meer mit Blut und Schaum, und ſenkte ſich in die Abgruͤnde hinab. Habib war genoͤthigt, nochmals uͤber der fluͤſſigen Um⸗ gebung Athem zu ſchoͤpfen, beobachtete jedoch ſtaͤts die blutige Spur, welche dem von ihm durchbohrten Leibe eentſtroͤmte: aber die Kraͤfte begannen ihm zn ſchwinden, als er Ilſaide'n herbei kommen ſah. ,Beſteiget einen Delphin, Herr Ritter, ſagte ſie zu ihm;ihr waget euch zu ſehr. Wie! ihr, der ihr doch nur ein Menſch ſeid, ihr koͤnnt euch ins offene

Meer hinauswagen, und darin alle dieſe Thaten ver⸗ richten?