Teil eines Werkes 
7. Bd. (1828)
Entstehung
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Der fahrende Ritter. 9

res ſind in ungleicher Bewegung, ohne daß der Wind oder eine Seeſtroͤmung ſie aufregte; und wir glau⸗ ben, ohne den wahren Grund dafuͤr angeben zu koͤn⸗ nen, daß die Ueberfahrt von hier nach der Schwarzen Inſel gegenwaͤrtig hoͤchſt gefaͤhrlich iſt, wenn nicht ohne dieß ſchon die Wuth des dort herrſchenden Ungeheuers Alle abſchreckte, welche ſie unternehmen wollten.

Der Arabiſche Ritter ſetzte ſich vor, am naͤchſten Tage mit eigenen Augen zu ſehen, was man ihm be⸗ richtete, und nahm die ihm erbotene Gaſtfreundſchaft an: und ohne etwas von ſeinem Vorhaben kund zu ge⸗ ben, uͤberließ er ſich den Ergetzungen eines Feſtes, zu welchem die Befreiung der Inſel Gelegenheit gegeben hatte.

Er entwand ſich, vor Wiederkehr der Sonne, dem Lager, beſtieg ſein Floß, fuhr laͤngs der Kuͤſte der Blauen Inſel hin, bis an ihre aͤußerſte Spitze, und ſuchte uͤber

die Meerenge, welche ſie von der Schwarzen Inſel ſchied, weeiter zu ſchiffen: aber das Meer vor ihm ward ſo ungeſtuͤm, daß die Delphine, welche ſein Floß zogen, in

Schrecken geriethen und auf den Strand der Blauen Inſel zuruͤckgeſcheucht wurden.

Dreihundert und ein und neunzigſter Tag.

Habib ſchlug vergeblich mit ſeinem Schwert in die Fluten; vergeblich ſprach er jenes Machtwort aus, wo⸗