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gange des Gewoͤlbes, als wenn er ihn zum Zweikampfe herausforderte. Der junge Prinz ließ ſich in die Schlinge locken; der Geiſt trat zwei Schritte zuruͤck, und zerhieb den Faden, woran der Schlußſtein des Gewoͤlbes hing: die Felſen ſtuͤrzten auf der Stelle mit enkſetzlichem Kra⸗ chen zuſammen.—
Sobald der Prinz das erſte Getoͤſe vernahm, ſprach er ſtandhaft das furchtbare Zauberwort aus, und hielt dem Felſenſturze die blitzende Klinge entgegen: ſogleich glitten die fallenden Truͤmmer rechts und links ab, ohne ihm den geringſten Schaden zuzufuͤgen, und er hoͤrte um ſich her nur Geſtoͤhne und Geſchrei: es war Niſabik ſelber, der es ausſtieß.
„Araber!“ ſprach der Geiſt zu ihm,„ich bin durch das Ungluͤck gewitzigt worden, ich erkenne deine und
meine Beſtimmung: ich glaubte an Weiſſagungen, welche
mich getaͤuſcht haben; ich erwartete dich lange, und habe dich doch nicht erkannt; du verbargeſt deine Macht un⸗ ter ſchwachem Anſchein; ich habe mich unvorſichtig dir uͤberliefert, und du haſt mich beſiegt. Misbrauche dei⸗ nen Sieg nicht: ich liege unter dieſen Truͤmmern zer⸗ ſchmettert, mein Bleiben hier wuͤrde entſetzlich ſein: laß mich nach den Hohlen des Kaukaſus bringen; dort werde ich wenigſtens nicht allein jammern.“
„Geiſt!“ antwortete Habib,„du haſt dich großer Verbrechen ſchuldig gemacht: aber mein Ritterſinn hoͤrt auch den Feind an, der um Gnade bittet. Indeſſen


