Teil eines Werkes 
6. Bd. (1827)
Entstehung
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298 386. Tag.

geharniſcht war, und aus den uͤber ſein Schickſal befrag⸗ ten Geſtirnen wußte, daß man, um ſich ſeiner Perſon zu bemeiſtern, zuvor Herr ſeiner ſtaͤhlernen Burg ſein mußte. Es duͤnkte ihn unmoͤglich, daß ſein Gegner der Gefahr des geheimnisvollen Gewoͤlbes entrinnen koͤnnte; und wenn er auch ſo gluͤcklich ſein ſollte, ſo fande er doch kein Mittel, die Veſte zu zerſtoͤren, vor welcher er ſich befaͤnde, nachdem er durch das gefaͤhr⸗ liche Gewoͤlbe gedrungen waͤre. Niſabik, mit einer ſtaͤhlernen Keule von ungeheurer Wucht in der Fauſt, trat Habib entgegen, und redete ihn an: Wer biſt du, Tollkuͤhner? Welche Raſerei treibt dich an, hier dein Leben zu enden? Ich bin der Rikter Doratil ⸗Goaſens, antwor⸗ tete Habib;und ich komme, die Emprer gegen Gott und den Propheten Salomon zu zuͤchtigen. Elender Wurm! erwiederte der Geiſt wuͤthend, du haſt nur Ein Leben zu verlieren, und du wagſt es, ohne Waffen, Niſabik Trotz zu bieten! So ſtirb denn den Tod, welchen ich ſonſt nur fuͤr meine Sklaven aufſpare. Zu gleicher Zeit ſchwang er mit unglaublicher Ge⸗ ſchwindigkeit ſeine Keule und ſchmetterte ſie auf das Haupt des Helden nieder. Der Arabiſche Prinz hielt ihrem Schwunge nur die Klinge ſeines Schwertes ent⸗

gegen: die Wirkung war faͤrchterlich; die Keule entfuhr