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dieſes Ungeheuers, mache daraus eine Fahne, und bei ihrem Anblicke wird die Rothe Inſel ſich unterwerfen.“
Habib wandte ſich hierauf an die aͤlteſte der Meer⸗ fraͤulein und ſagte zu ihr:
„Wenn ich hier nur ein Fiſcherboot, oder einen klei⸗ nen Nachen finden koͤnnte, ſo wuͤrde ich mich auf der Stelle nach der Gelben Inſel einſchiffen: aber in Er⸗ mangelung dieſer Mittel, werden mir wohl die Geiſter deines Elements nicht ihre Huͤlfe verſagen?“
„Wenn die Furcht ſie davon abhalten ſollte,“ ant⸗ wortete ſie,„wenn ſie verkenneten, welchen hohen Grad des Vertrauens ein Ritter, wie ihr verdiente, ſo wuͤrden meine Schweſtern und ich ihnen ihre Pflicht zeigen. Die Delphine koͤnnen euer Floß noch bis auf eine Stunde vom Ufer ziehen; weiter zu ſchwimmen, wuͤrde fuͤr ſie zu gefaͤhrlich ſein, wegen der Vorkehrungen, welche Mokilraß getroffen hat.“
„Was iſt eine Stunde zu ſchwimmen,“ ſagte Ha⸗ bib darauf,„fuͤr einen Mann, der entſchloſſen iſt, alles zu wagen, um ſeiner Pflicht zu genuͤgen?“
„O edelmuͤthiger Ritter,“ erwiederte das Meerfraͤu⸗ lein,„wer koͤnnte ſich weigern, euch zu folgen, waͤre es auch nur, um euch zu hoͤren und zu bewundern? Aber fuͤrchtet ihr nicht ſelber von den Meerungeheuern verſchlungen zu werden?“


