276 383. Tag.
In demſelben Augenblicke verſchwanden alle Truͤm⸗ mer der zerſtuͤckten Ungeheuer, das Geſtade ward frei und einſam, und Rakaſchik lebte nur noch in dem An⸗ denken der Empoͤrer.
Ein duͤſteres Schweigen folgte auf dieſen furcht⸗ baren ſtuͤrmiſchen Auftritt. Habib, als Sieger, erkannte den Willen des Schickſals, warf ſich vor dem Geſtirne, das ihn beleuchtete, auf beiden Knien nieder, und rief
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„O Allmaͤchtiger, dem nichts widerſteht! deine Feinde ſind zu Boden geſtuͤrzt; dein Odem hat ſie zerſtaͤubt: wo ſind ihre Ueberbleibſel?
Das Feuer, welches die Spreu der Aernten ver⸗ zehrt, laͤßt doch Spuren davon uͤbrig: deine Feinde ſind verzehrt, wo aber iſt ihre Aſche?
Das ſchwache Rohr, in der Hand des Knechtes Gottes, hat mehr Gewalt, als die Eiche in der Fauſt des Gottloſen! Ich war der Pfeil auf dem Bogen Ma⸗ homeds und Salomons: ſie haben mich abgedruͤckt auf dieſes verfluchte Gezuͤcht, und ich habe alles vernichtet!“
Habib ſtand auf, voll Demuth bei der Gnade, welche ihm zu Theil geworden war, und gewahrte nicht die Verſuchung, welche die Dankbarkeit ſeiner Beſcheidenheit bereitete. Das Geſtade war bedeckt mit Meerfraͤulein: mit Seeblumen gekraͤnzt und umguͤrtet, kamen ſie, ihrem Befreier ihre Huldigung darzubringen und die Reichthäͤ⸗


