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ihr uns aberſchuͤttet. Eure Tugenden und eure Schoͤnheit haben einen zu lebhaften Eindruck auf uns gemacht, als daß wir ihrer Macht widerſtehen koͤnnten.“
„Ihr uͤbertreffet meine Hoffnung, reizende Prin⸗ zeſſinn,“ erwiederte die Koͤniginn;„ich empfinde eine Zufriedenheit, welche nur noch durch ein gleiches Be⸗ kenntnis, das ich von Simuſtapha erwarte, erhdͤhet werden kann.“ 1
„Große Koͤniginn,“ ſagte er hierauf,„ich kann die Gefuͤhle, von welchen ich durchdrungen bin, nur durch meine Hingebung in euern Willen ausdruͤcken.“
Setelpedur, zufrieden mit dieſen Verſicherungen ihrer Zaͤrtlichkeit, hoͤrte nicht auf, ihnen waͤhrend des Mahles ihre Erkenntlichkeit zu bezeugen. Man uͤber⸗ ließ ſich gemeinſam den Vergnuͤgungen, welche ſich darboten: Muſik, Tanz, Wohlgeruͤche, nichts wurde geſpart; aber, was ſonſt gewoͤhnlich nicht geſchieht, gegen Ende des Mahles ſtellte man ernſtliche Ueberle⸗ gungen an.
„Theurer Prinz,“ ſprach die Kdniginn,„bis auf die Einwilligung des Chalyfen, welche ich euch eben⸗ falls verſchaffen werde, ſcheint eure Gluͤckſeligkeit auf ihrem hoͤchſten Gipfel: indeſſen iſt jetzt gerade der Augenblick da, wo ſie, ohne die groͤßte Vorſicht von eurer Seite, und ohne die groͤßte Sorgfalt von der meinen, herabgeſtuͤrzt werden koͤnnte. Die Zauber⸗ buͤchſe, welche Benalab euch hinterlaßen hat, iſt der


