Teil eines Werkes 
6. Bd. (1827)
Entstehung
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10 331. Tag.

So muß ich es denn, ſo gut ich kann, ausſpre⸗ chen, was ich davon behalten habe, indem ich dasje⸗ nige hinzufuͤge, was mein Herz mir eingiebt.

Mit dieſen Worten erhub ſie ſich, und fuhr alſo

Verflucht ſeiſt du, und auf immer, verruchter Bahlisbull! der du durch deine boshaften Schmeiche⸗ leien das Herz meines Ahnherrn vergiftet und lihn gereizt haſt, ſich gegen jede Art von Oberherrſchaft zu empoͤren. Verflucht ſeiſt du Urheber der Zwietracht! der du beſtaͤndig die Liebe zur Ordnung auf den Lip⸗ pen fuͤhrſt, aber die Zerruͤttung im Herzen traͤgſt. Verflucht ſeiſt du! du, und dein ganzes Geſchlecht auf ewig! hoͤlliſcher Urſprung des Unheils, welches die Welt verwuͤſtet! Verflucht ſeiſt du, und dein En⸗ kel Asmonſchar! die ihr euch ſtelltet, als wenn ihr mir den rechten Weg vorzeichnen wolltet, waͤhrend ihr mir den Abgrund unter den Fuͤßen grubet. Man reiße ihnen auf der Stelle die Fluͤgel aus! Man ſtuͤrze ſie auf die Erde hinab! Lebet fortan in Koth und Schmutz! Das iſt euer Verhaͤngnis und mein Urtheilsſpruch..