Teil eines Werkes 
6. Bd. (1827)
Entstehung
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Vorbericht.

Gegenſtaͤnden die Rede, deren Wirkung überall ähnliche Ge⸗ danken hervorbringt.

Nachdem der Araber alle Sorgfalt angewendet hat, ſeinen Zögling auszubilden, zeigt er ihn am Ende faſt voll⸗

kommen; denn er läßt ihn nicht ſo jung dieſes Ziel erreichen.

Er ſtellt ihm auf der einen Seite ſeinen Vater zum Vorbilde auf; auf der andern Seite läßt er ihn ſehr ge⸗ ſchickt einen kleinen Verſuch mit der Entzifferung der räth⸗ ſelhaften Bilderſchrift Salomons machen, um ihn zu beleh⸗ ren, daß die Vollkommenheit nur die Frucht der Reife und des Fleißes ſein kann.

Der Charakter Sirs, der ihm kurze Zeit gegenüber ſteht, läßt den ſeinen im vollſten Glanze erſcheinen.

Aber weil es darauf ankömmt, alle ſeine ritterlichen Tu⸗ genden ins Spiel zu bringen, da ſeine Treue in der Liebe hervorſtrahlen ſoll, ſo iſt es keine thörichte Leidenſchaft, welche auf den Schauplatz geführt wird, damit er ſich trübſelig ge⸗ bärde, wie im Grandiſon.

Man ſtellt ihm ein junges, ganz unbefangenes Mäd⸗ chen in den Weg, deren Charakter einen angenehmen Ge⸗ genſatz bildet mit dem ſonſt etwa zu ſtrengen Ernſte der übrigen Geſtalten; ſie liebt, ohne darum zu wiſſen, und ihre