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Erzaͤhlung erregte weder Verdacht, noch Eiferſucht. Und wenn die Prinzeſſinn alle Herzen ihrem Geliebten zufliegen ſaͤhe, ſo wuͤrde ſie dieſe Huldigung nur als einen Tribut anſehen, welche alle lebenden Weſen ihm ſchuldig ſind. Als Simuſtapha auf die Vorſicht kam, zu welcher er gegen den Aegypter Mamuk, den alten Beſitzer der Buͤchſe, aufgefordert war, wollte ſie den Prinzen bereden, ein ſo gefaͤhrliches Geſchenk der Kda niginn zuruͤckzugeben: aber beide haͤtten, ohne deſſen Huͤlfe, auf das Vergnuͤgen verzichten muͤßen, ferner zuſammen zu kommen, und es waͤre vielleicht unmoͤg⸗ lich geworden, den Chalyfen zu bewegen, ſo ſuͤße Bande zu beſtaͤtigen. Alle Befuͤrchtungen mußten ſo maͤchtigen Beweg⸗ grunden weichen:„Aber wenigſtens,“ ſagte Ilſetil⸗ ſone,„ſei darauf bedacht, dich vor der Annaͤherung dieſer treuloſen Fremdlinge zu verwahren. Verſchließ deine Thuͤren und Fenſter ſelbſt vor den Winden, die aus Aegypten herkommen moͤgen.“ Waͤhrend ſie ſo ihre Ruhe zu ſichern ſuchte, zog ſich in Oſchinniſtan ein Gewitter zuſammen, welches dieſelbe bald ſtoͤren ſollte. Als der Geiſt, der Sklave der Buͤchſe, die Prinzeſſinn aus dem Palaſt zu Simu⸗ ſtapha, und von hier wieder zuruͤckgebracht, und der Prinz von Indien ihm nichts weiter zu befehlen hatte, verfuͤgte er ſich zu ſeiner Gebieterinn, und brachte ihr Bericht von allem, was er geſehen hatte.


