Teil eines Werkes 
5. Bd. (1827)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

382 27. Ta g.

Mamuk iſt noch maͤchtig, und arbeitet unablaͤßig daran, die Buͤchſe, welche ich Benalab gegeben, wie⸗ derzufinden: ſeid auf eurer Hut, daß niemals, weder ein Aegypter, noch jemand, der aus Aegypten koͤmmt, bei euch Eingang finde.

Simuſtapha wußte keine Worte zu finden, um fuͤr ſo viele Beweiſe der Huld zu danken. Indeſſen fing es ſchon an ſpaͤt zu werden, und es war Zeit, heimzukehren, um dort ſeine Gattinn zu empfangen. Er ſuchte der Koͤniginn die Nothwendigkeit ſeiner Ent⸗ fernung bemerklich zu machen, indem er bedauerte, daß er gezwungen waͤre, ſich von ſo vielen Freuden loszureißen.

Meine Gunſtbezeigungen, erwiederte Setelpedur, folgen meiner Neigung, und koſten mich nichts. Die Reichthuͤmer hier verlieren alsbald all ihren Werth, wenn ihr euch entfernet. Wollt ihr ſie mir theuer machen? Kommt mit Ilſetilſone'n her, euch derſel⸗ ben zu erfreuen, und von dem Augenblick an, wird nichts mehr hier ſein, das meinen Augen nicht wahr⸗ haft theuer waͤre: kommet, hier zu gebieten, und ſeid der Unterwuͤrfigkeit aller Geiſter verſichert, welche mich umgeben.

Ach, Herrinn, erwiederte Simuſtapha,huͤtek euch, weil ihr mich liebt, mich uͤber meine Pflichten zu verblenden; ich bedarf es, mich zu erinnern, daß ich der Sohn des Indiſchen Koͤnigs bin, den ſeine

1