Teil eines Werkes 
5. Bd. (1827)
Entstehung
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Simuſtapha und Ilſetilſone. 381

fuͤr euch anwenden werde, und daß diejenige, die euch anflehet, die unbeſchraͤnkte Gebieterinn eures Schick⸗ ſals iſt.

O meine Koͤniginn! ſagte Simuſtapha, nermeſ⸗ ſet die Quaal eures Sklaven, dem das Zugeſtaͤndnis, wie die Weigerung deſſen, was ihr verlanget, gleich unmoͤglich duͤnkt.

Genug davon, mein theurer Prinz, erwiederte Setelpedur;ihr muͤßt gegenwaͤrtig auf eure Erhal⸗ tung bedacht ſein; ich habe euch die Mittel dazu ge⸗ waͤhrt, und darunter ſolche, um die ihr nicht wiſſet, und deren Wichtigkeit ihr vielleicht in der Folge noch kennen lernen werdet. Aber ich muß euch ſagen, daß die Buͤchſe Benalabs euch großen Gefahren ausſetzt: dieſe Buͤchſe gehoͤrte einſt dem Aegyptiſchen Zauberer Mamuk, der ſie zu Frevelthaten misbrauchte: ich habe ihn, zur Strafe, derſelben beraubt.

Ich uͤberließ dieſen Elenden dem Gerichte ſeines Verhaͤngniſſes: Ich beſtrafte Koſſak, euern jetzigen Sklaven Oſchemal, der durch ſeine niedertraͤchtige Willfaͤhrigkeit ſeinen verderhten Meiſter vollends zu Grunde gerichtet hatte. Ich rechne daranf, daß dieſer

Sklave meiner Befehle ſich gegen euch nicht vergeſſen

wird. Mamuk lebt noch, er hat einen Sohn in ſeiner Kunſt unterrichtet, der ehen ſo gefaͤhrlich iſt, als er ſelber: ganz Dſchinniſtan verflucht ihn; aber

die Laſterhaften finden immer lrgendwos Schutz. 4