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lyfen vereinigt zu ſein: aber wenn auch meine durch euch beguͤnſtigte Liebe mir erlaubte, euch mein Herz darzubieten, ſo bin ich doch Muſelmann, durch die Gnade Gottes und des großen Propheten, ſo wie durch die ſegensreiche Bemuͤhung des frommen Beherr⸗ ſchers der Glaͤubigen, und ich werde mein Glͤck in der Beobachtung des Geſetzes ſuchen.“
„Ihr uͤbertreibet, mein theurer Simuſtapha,“ ver⸗ ſetzte die Koͤniginn,„ſo wohl meine Anſpruͤche auf euch, als die Strenge des Geſetzes. Ich will Ilſe⸗
tilſone'n nicht aus eurem Herzen verbannen; liebet ſie
immerhin: ſie ſoll der Gegenſtand meiner Huld ſein, wie ihr der Gegenſtand meiner Liebe ſeid. Mahomed hat ſich mehr als Eine Frau verſtattet.“
„Ich pruͤfe nicht,“ ſagte Simuſtapha,„die Hand⸗ lungsweiſe des Propheten: aber als Ilſetilſone ſich mir gaͤnzlich hingab, haben wir ein unverletzliches und heiliges Buͤndnis geſchloſſen.“
„Das ſoll es auch nicht minder bleiben,“ erwie⸗ derte die Koͤniginn;„Ilſetilſone kann weder eure, noch meine Feindinn werden: und wenn ſie mir erlaubt, euch zu lieben, kann ſie da eure Undank⸗ barkeit gut heißens Mit Einem Worte, theurer Prinz, mein Herz gehoͤrt euch ganz, koͤnnt ihr mir nun verſagen, das eure zu theilen, wenn niemand dadurch gekraͤnkt wird? Bedenket, daß ich meine große Macht nur zu neuen Gunſtbezeugungen


