Teil eines Werkes 
5. Bd. (1827)
Entstehung
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Simuſtapha und Ilſetilſone. 379

ſo wird das Herz, welches euch ſie darbietet, ſich be⸗

müͤhen, ſie unaufhoͤrlich abwechſeln zu laße

n.

Mit dieſen Worten ſtand die Koͤniginn vom Tiſche auf, und ging mit Simuſtapha nach ihrem Palaſt; Gold und Aſur wechſelten hier unter allerlei Geſtalt. Simuſtapha mußte ſich auf ein Sopha niederſetzen, und die Koͤniginn der Geiſter, an ſeiner Seite ſitzend,

ſprach folgendermaßen zu ihm:

Theurer Prinz, die Zuruͤckhaltung iſt nicht fuͤr mich gemacht: ich liebe euch, ich will euer Gluͤck, und das meinige iſt damit verknuͤpft. Ihr waret der

Zoͤgling und Freund des weiſen Benalab,

der meine

Blicke auf eure Beſtimmung lenkte. Seit eurer zarte⸗ ſten Kindheit wirkte ich unſichtbar auf die Begeben⸗ heiten ein, von welchen ihr eure Gluͤckſeligkeit abhaͤn⸗ gig gemacht habt. Ihr verdanket mir Ilſetilſonens

Beſitz; ich bin erfreut uͤber eure Vereinigung mit ihr,

und empfinde keine Eiferſucht deshalb: aber ſeitdem ich euch nun naͤher kenne, beſeelen mich fuͤr euch die zaͤrtlichſten Gefuͤhle; eure Tugenden und die Anmuth eures ganzen Weſens haben aus der Koͤniginn der Geiſter eine demuͤthige Sklavinn der Liebe gemacht. O anbetungswuͤrdige Koͤniginn, erwiederte Si⸗

muſtapha,ich bin nicht ſo ſtolz, auf ein volle Eroberung Anſpruch zu machen: er

euch mein Lebelang zu verehren und zu dienen. Ich verdanke euch das Gluͤck, mit der Tochter des Cha⸗

e ſo ruhm⸗ laubet mir,