Teil eines Werkes 
5. Bd. (1827)
Entstehung
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578 4 326. 327. T a g.

Die Mittagstafel war an dieſem Orte, unter einer Laube von Roſen und Schasmin, errichtet; Sophas, mit Raſen bedeckt, boten bequeme Sitze dar; Veilchen und Maiblumen dienten zum Teppich: man kann ſich vorſtellen, wie uͤppig inmitten ſo vieler Schoͤnheiten das Mahl war.

Unſichtbare Diener brachten und holten die Spei⸗ ſen; man ſah nur die ſchoͤnen Haͤnde Setelpedurs, die eben ſo geſchickt waren, jedem Geluͤſte zuvorzukommen, dies ihre Augen ſich aufmerkſam zeigten, es zu er⸗ rathen.

Dreihundert und ſieben und zwanzigſter Tag.

Der Prinz von Indien ſchien verwirrt; aber ein belebteres Gemaͤlde ſtellte ſich jetzo ſeinen Augen dar: eine im Halbrund ihm gegenuͤber aufſteigende Buͤhne bevoͤlkerte ſich auf einen Wink. Sechshundert Geiſter beiderlei Geſchlechts, ſetzten ſich auf den Ra⸗ ſen und begannen ein Konzert, welches der Feenkoͤni⸗ ginn wuͤrdig war, und die Sterblichen zu entzuͤcken vermochte. Simuſtapha war in Bewundrung ver⸗ ſunken. 9

Ihr ſehet, ſprach Setelpedur zu ihm,welcher Vergnuͤgungen man hier genießt; findet ihr darunter einige, die euch reizen, o mein theurer Simuſtapha!