372— 3²5. Tag.
Als ſie ihren Reichthum und ihre Huld genugſam dargethan hatte, war ſie darauf bedacht, die Beloh⸗ nung dafuͤr auf den Lippen des ſchoͤnen Simuſtapha
zu ſuchen. Nachdem ſie ſo ihre Neugier und einen
Theil ihres Verlangens befriedigt hatte, rief ſie wie⸗ der den Geiſt herbei. eerieſ „Oſchemal,“ ſprach ſie zu ihm,„laß dir durch
andere Geiſter helfen, und bringe dieſe Gatten auf
demſelben Sopha, den du hier ſiehſt, in das Gemach zuruͤck, woher du ſie entfuͤhrt haſt; den Sopha, wor⸗ auf ſie zuvor gelegen haben, mußt du anderswohin ſchaffen; lege dieſe beiden Kleider vor ihnen hin, und beobachte ſie bis ſie erwachen, um mir darnach von allem Bericht abzuſtatten, was vorgegangen iſt.“Ä“
Der Geiſt gehorchte, und brachte die Gatten wie⸗ der nach Bagdad in das Gemach des Prinzen von Indien; er verdoppelte den Glanz der Lichter, und hub die Wirkung des Zauberſchlafs auf.
Simuſtapha und Ilſetilſone öffneten die Augen, und wurden beide von dem Glanz ihres Schmuckes
geblendet, und die Pracht ihrer ganzen Umgebung er⸗
fuͤllte ſie mit Bewundrung.
Simuſtapha ergriff die Buͤchſe; der Geiſt erſchien auf ſeinen Befelll. 1 „Sprich, Dſchemal, ich befehle es dir! woher koͤmmt dieſer uͤberſchwaͤngliche Reichthum?“


