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geben, und die jungen Sklavinnen ſetzten alles dazu in Bereitſchaft.
Viele Leute bilden ſich ein, daß die Naͤchte der allein durch die Liebe vereinten Gatten ſich alle glei⸗ chen muͤßen: die jetzo beginnende kann aber das Ge⸗ gentheil beweiſen.
Kaum lag Simuſtapha mit der Prinzeſſinn auf dem Kiſſen, als der Geiſt ſie in tiefen Schlaf verſenkte, und ſie nach dem Palaſt der Geiſterkoͤniginn brachte.
Setelpedur erwartete ſie mit Ungeduld; ſie ließ beide auf zwei praͤchtige Sopha's legen. Zuerſt zog Ilſetilſone ihre Aufmerkſamkeit an; ſie wollte ſehen, ob ihre Schoͤnheit voͤllig den Lobeserhebungen ent⸗ ſpraͤche, welche man von ihr gemacht hatte, und fand nichts, daß nicht Oſchemals Preis weit uͤber⸗ troffen haͤtte.
Als ſie hierauf aber anfing, Simuſtapha zu be⸗ trachten, ſo war ſie uͤberzeugt, daß nichts auf Erden mit ihm zu vergleichen und ſeiner wuͤrdig waͤre. Waͤhrend ſie nur waͤhnte, ſich der Bewundrung hin⸗ zugeben, ließ ſie ſich bald viel weiter verleiten; und indem ſie ſich ſelber die Bewegung verhehlte, in welche ſie verſetzt war,— um den Geiſtern ihres Hofes die unwiderſtehliche Neigung zu verbergen, welche ſie zu einem der beiden Geliebten hinzog, rief ſie aus:—


