Teil eines Werkes 
5. Bd. (1827)
Entstehung
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Simuſtapha und Ilfetilfone. 369 Dreihundert und fuͤnf und zwanzigſter Tag.

Ilſetilſone hatte aus Namuna's Botſchaft vollkom⸗ men verſtanden, daß ſie noch denſelben Abend eine Zuſammenkunft mit ihrem Geliebten haben ſollte. Die Nacht, mehr erſehnt als der ſchoͤnſte Tag, kam heran; die Schoͤne begab ſich zur Ruhe, um ſich einer Er⸗

wartung zu freuen, welche keine Taͤuſchung befuͤrch⸗ tet. Bald verbreitete ſich der einſchlaͤfernde Dunſt um ſie her; ſie bemerkte die Annaͤherung deſſelben, und wuͤnſchte die Wirkung herbei. Der ganze Palaſt war bald von neuen in Schlaf verſunken, Dſchemal er⸗ ſchien, und entfuͤhrte die Prinzeſſinn zu ihrem Gat⸗ ten, wo alles zu ihrem Empfange bereit war.

Die Speiſen waren aufgetragen, das Konzert begann, und eine noch praͤchtigere Bekleidung ſchmuͤckte das Gemach: aber was vermag glaͤnzender Aufwand und ſeine Erfindungen der Wonne hinzuzufuͤgen, welche aus der Hingebung zweier liebevoller Herzen entſpringt? Da beide vor Liebe geſtorben waͤren, wenn

ſie haͤtten verzweifeln muͤßen, jemals vereint zu wer⸗ den, ſo begreift man, daß ſie gegenwaͤrtig ohne ſo viel Anſtalten leben konnten..

Die Stunde der Ruhe war gekommen: Simuſta⸗ pha lud die Prinzeſſinn zaͤrtlich ein, ſich ihr hinzu⸗

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