Teil eines Werkes 
5. Bd. (1827)
Entstehung
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Simuſtapha und Ilſetilſone. 363

gethan haͤtte; ich ſah unſern Ruf mit jedem Tage wachſen, und die Hoffnung, nachdem ich fuͤr die wichtigſten Leute im Staate gearbeitet hatte, auch zu Haruns und deiner Bedienung zu gelangen, ſtieg, als ih das Ungluͤck hatte, meinen weiſen Lehrer zu ver⸗ jeren.—

Mit ihm war auch die Hoffnung entflohen, waͤre

nicht Namuna, welche mir unbekannt zu ſein waͤhnte,

von ſelber gekommen, und haͤtte mir gluͤcklicherweiſe die Mittel dargeboten, welche mich dir genaͤhert haben.“

Dreihundert und vier und zwanzigſter Tag.

Waͤhrend dieſer ganzen Erzaͤhlung Simuſtapha's, konnte Ilſetilſone kaum athmen und haͤtte ihn nicht zu unterbrechen vermocht. 1

„Alſo,“ ſagte ſie jetzt,„iſt unſre Vereinigung ein⸗ zig das Werk der Liebe und die Fuͤgung des großen Propheten! Ah! wie ſuͤß iſt es, die Erfüͤllung einer ſolchen Beſtimmung zu erleben! Aber erklaͤre mir, wie ich, im Palaſte meines Vaters eingeſchlafen, mich nun hier in deinen Armen finde? Wie lebhaft auch die Gefuͤhle ſind, welche mich durchdringen, doch fuͤrchte ich immer noch, alles ſei nur ein Traum⸗ geſicht, ſo außerordentlich erſcheint es mir.“