Teil eines Werkes 
5. Bd. (1827)
Entstehung
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Simuſtapha und Ilſetilſone. 353

„Herr, deine Befehle ſind erfuͤllt: verlangſt du ſonſt noch etwas von deinem Sklaven?“—

„Wo ſind die zur Bedienung der Prinzeſſinn be⸗ ſtimmten Frauen?“

„Alles iſt bereit,“ antwortete der Geiſt,„und wenn eure Hoheit ſich die Muͤhe geben will, in das naͤchſte Zimmer zu treten, ſo werden ſie nicht ſaͤumen, zu erſcheinen.“

Er ſprach's, und Simuſtapha folgte. Augenblick⸗ lich ſpruͤhet eine Feuerkugel Lichtſtrahlen aus, welche das Auge blenden; allmaͤhlich mildert ſich der Glanz, und an ſeiner Stelle erſcheinen ſieben Fraͤulein, deren Schoͤnheit dem Reichthum ihrer Kleider gleich iſt; jede trug ein Muſikinſtrument in der Hand. Ehe man dieſe reizende Erſcheinung noch naͤher betrachten konnte, verneigten ſich alle vor Simuſtapha. Er befahl Dſchemal dieſe neuen Dienerinnen zu den noͤthigen Verrichtungen anzuweiſen, ging wieder in das Zimmer, wo die Prinzeſſinn noch ſchlief, und ſchloß die Thuͤre hinter ſich zu.

Er naͤherte ſich nun dem Gegenſtande, deſſen Beſitz alle Wuͤnſche ſeines Herzens befriedigen ſollte. Oh! wie wuͤrdig erſchien ſie aller der Opfer, welche er fuͤr ihren Beſitz dargebracht hatte! Der junge Fuͤrſt war ſo in Liebe entbrannt, daß er gern den Gegenſtand derſelben geweckt haͤtte: aber die Ruhe und die Gluͤckſeligkeit, welche ſich in ihren Zuͤgen