Simuſtapha und Ilfetilſone. 35⁵
eines Herrn ertheilt; alle beeifern ſich, ihm zu ge⸗ ehnees Er kuͤndigt ihnen an, daß Simuſtapha die große Wohnung beziehen will, welche niemand von ihnen kannte, und daß er mit den vier kleinen Skla⸗ ven alles dazu noͤthige einrichten werde.
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Dreihundert und zwei und zwanzigſter Tag.
Am folgenden Morgen war Simuſtapha fruͤher auf, als die Sonne, und machte ſich an die Arbeit. Alle Gerichte, welche zu dieſem Feſtmahle beſtimmt waren, ſollten das Werk ſeiner Haͤnde ſein; ſein Ge⸗ ſchmack bezeigte ſich dabei deſto ſtrenger, um den der Geliebten zu reizen und ihm zu ſchmeicheln.
Unterdeſſen verrinnen die Stunden, und das Ge⸗ ſtirn des Tages vollendet ſeinen Lauf. Simuſtapha ging ins Bad, und erhoͤhte darnach die Anmuth ſei⸗ ner Geſtalt durch den Glanz eines praͤchtigen Anzugs: Kunſt und Natur verſchoͤnen dieſes Meiſterſtuͤck der Bildung, Verlangen und Liebe beſeelen ſeine Blicke; alles vereint ſich zum Gluͤcke der zaͤrtlichſten Geliebten. ſ Schon verbreitete die Nacht ihre Schatten uͤber
Bagdad; Simuſtapha ließ die Kerzen in ſeinen Zimmern anzuͤnden, und die Vorrichtungen eines praͤchtigen Mahles machen, welches zum Voraus 4 V. 8 23


