Teil eines Werkes 
5. Bd. (1827)
Entstehung
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352. 321. Tag.

„Bor allen Dingen,“ ſagte Simuſtapha,„zeige dich meinen Sklaven als Dſchemal, deſſen Verluſt ſie mich oft bedauern gehoͤrt haben; nimm viere der juͤng⸗ ſten von ihnen mit dir; ſie ſind die einzigen, die Dſchemal gekannt haben koͤnnen; ſie werden dir viele Liebkoſungen erzeigen, laß ſie dir unbefangen gefallen. Hier auf meinem Tiſche findeſt du die Vorſchrift, was du zu thun haſt, den großen Saal meines Hauſes in gehdrigen Stand zu ſetzen. Hier iſt der Schluͤſſel des Schenktiſches in welchem alles Geraͤth verwahrt iſt, deſſen Aufſtellung ich deiner Sorgfalt und Einſicht uͤberlaße; meine vier kleinen Sklaven werden deine Befehle vollziehen. Wenn du aber die meinigen aus⸗ gerichteſt haſt, kannſt du mir auch noch ſolche Frauen verſchaffen, wie ich zur Bedienung der Prinzeſſinn bedarf?“—

„Wollt ihr hundert,“ antwortete der Geiſt,„der ſchoͤnſten, welche den Thron der Koͤniginn Setelpedur umgeben? deine Befehle werden ihnen Geſetze ſein.“—

„Ihre Guͤte beſchaͤmt mich,“ ſagte Simuſtapha; „ſechs Frauen ſind hinreichend.“

„Ihr ſollt ſie haben,“ ſagte der Geiſt.

Der neue Oſchemal ging hin und gab ſich den Skla⸗ ven des Hauſes als ſolchen zu erkennen: die vier jungſten uͤberhaͤuften ihn mit Liebkoſungen; man nimmt an, daß dieſer geſchaͤtzte Diener wieder in ſeine Vorrechte eingeſetzt iſt, und daß er fortan die Befehle