Teil eines Werkes 
5. Bd. (1827)
Entstehung
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32r. Tag.

die Geſtalt anzunehmen, welche es dir beliebt, mir zu geben.“

„So nimm,“ ſagte Simuſtapha,„die Geſtalt Dſchemals an, des erſten Sklaven, der zu meinen Dienſten war, und den ich das Ungluͤck gehabt habe zu verlieren.“

„Ich gehorche mit Freuden,“ ſagte der Geiſt.

Hierauf zog er ſich in den Hintergrund des Zim⸗ mers zuruͤck, loͤſte ſich von neuen in Dunſt auf und bildete eine Wolke, aus welcher man einen jungen Mann von angenehmer Bildung hervortreten ſah.

„Was befehlet ihr nunmehr?“ fragte der Neu⸗ verwandelte;„ich bin euch ergebener, als es Dſche⸗ mal je war; ſo bald ihr meiner Dienſte noͤthig habt, duͤrft ihr nur die Buͤchſe beruͤhren, und mich rufen: ich erwarte eure Befehle.“—

„Ich liebe die reizende Ilſetilſone, die Tochter des Chalyfen; ſie erwiedert meine Liebe. Aber darf ich mich mit ihr vereinigen, ohne Einwilligung unſerer

Aeltern, und allein unter Beguͤnſtigung der Geiſter⸗

koͤniginn? Eile, Dſchemal, und bedenke, daß mein Gluͤck von der Antwort abhaͤngt, welche ich erwarte.“

Er ſprach's, und Oſchemal verſchwand.

Jetzo rief Simuſtapha die weiſen Lehren ſeines Er⸗ ziehers in ſein Gedaͤchtnis zuruͤck:

„In der Lage, in welche deine Liebe dich verſetzt hat,“ hatte Benalab zu ihm geſagt,„wird die Huͤlfe