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ſind dein Werk, und du wirſt ruͤhmlich vollenden, was du begonnen haſt.“
Nach dieſer Anrufung, ſtand Simuſtapha muth⸗ voll auf, nahm die Buͤchſe, riß das keine Siegel da⸗ von ab, und ſprach alle Worte der Beſchwoͤrung, deren Formel er vor Augen hatte, mit Nachdruck aus....
Dreihundert und ein und zwanzigſter Tag.
Ploͤtzlich beginnen die Kerzen zu flimmern und kniſtern; ein Getoͤſe, gleich dem dumpfen und maje⸗ ſtaͤtiſchen Donner des heraufziehenden Gewitters, laͤßt ſich vernehmen; die Buͤchſe oͤffnet ſich von ſelber, nichts ſcheint daraus hervorzukommen, indeſſen ver⸗ breitet ſich ein ſchwarzer Dunſt in dem Gemache; er waͤchſt allmaͤhlich, bis eine dicke Wolke den Raum vom Boden bis zur Decke ausfuͤllt.
Endlich zertheilt ſich der Dunſt, eine unfoͤrmliche Maſſe erſcheint, und das Auge erſchrickt vor dem An⸗ blick einer eben ſo ſcheußlichen, als furchtbaren Geſtalt. In dem Maaße wie das Geſpenſt deutlicher vortrat, machte der beherzte Simuſtapha ſich vertraut mit ihm:
„Wer biſt du? Wer ſendet dich her?“ redete er das Ungethuͤm an.


