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meinen Gemahl anzuerkennen: ihr duͤrfet in dieſem Hauſe keine Nachforſchungen anſtellen, um euch hier⸗ über aufzuklaͤren; die Thuͤre deſſelben dͤffnet ſich nur einmal des Jahres.“
„Ah! Herrinn,“ rief ich aus,„ich will ſchwei⸗ gen, ich will nichts wiſſen!“
„Haltet inne,“ ſagte ſie,„ich habe euch eine noch ſtrengere Bedingung aufzulegen. Da ich mich euch ganz hingebe, ſo iſt es billig, daß ihr auch ganz mein ſeid.
Meine Sklavinnen, welche die eurigen werden, ſollen euch in allem gehorchen, aber ihr duͤrfet nur in Betreff ihrer Dienſte mit ihnen ſprechen: ließet ihr euch mit einer derſelben zu der geringſten Vertraulich⸗ keit herab, die mehr, als bloßer Ausdruck der Guͤtig⸗ keit waͤre, wenn ihr... Ich muß euch mit meiner Gemuͤthsart bekannt machen: ich habe Hang zur Ei⸗ ferſucht; und wuͤrde ich durch eure Schuld das Opfer dieſer unſeligen Leidenſchaft, ſo weiß ich nicht, bis zu welchem Aeußerſten mich die Rache gegen euch treiben koͤnnte.“
„Beruhiget euch,“ ſagte ich zu ihr:„Oh! meine anbetungswuͤrdige Gemahlinn, die Staͤrke meiner Liebe uͤberhebt euch der leichteſten Unoorſichtigkeit von meiner Seite. Ich koͤnnte ſterben, weil ich euch mis⸗ fiele; aber ich fuͤrchte niemals das Ungluͤck zu haben, euch zu beleidigen.“—


